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Pressemitteilung vom 28. März 2014 • Bergen OT Wohlde

Auftakt für Entwicklungskonzept zur Daseinsvorsorge im Oberen Örtzetal

Mit vereinten Kräften die Zukunft gestalten. Am 28. März 2014 kamen rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Dorfgemeinschaftshaus in Wohlde zu einer Zukunftswerkstatt zusammen, um über die öffentliche und private Daseinsvorsorge in den sechs Kommunen des Oberen Örtzetals – Bergen, Munster, Faßberg, Hermannburg, Unterlüß und Wietzendorf – zu diskutieren.

Gruppenarbeit zum Thema Ortskerne und Innenentwicklung
Gruppenarbeit zum Thema Ortskerne und Innenentwicklung
Foto: KoRiS

Das Spektrum der Teilnehmenden war weit gefächert: Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Institutionen, Kirchen, Sozialverbänden und Vereinen, Wohnungswirtschaft sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt.

Anlass ist das "interkommunale und integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept (IEK)" für den Kulturraum Oberes Örtzetal, das über das Förderprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke" finanzielle Unterstützung erhält.

Gemeinsam wollen die Kommunen Strategien zur Anpassung an den demografischen Wandel mit seinen Auswirkungen auf die öffentliche und private Daseinsvorsorge entwickeln. Das IEK nimmt dabei die Themen Wohnen, Dorf- und Siedlungsentwicklung, Bildung und Soziales sowie Versorgung und Mobilität in den Blick.

Die Anwesenden diskutierten in der Zukunftswerkstatt die Ausgangsbedingungen der Kommunen im Bereich Daseinsvorsorge, stimmten Ziele zur zukünftigen Entwicklung der Region ab und sammelten erste Projektideen.

Ergebnis waren zahlreiche Hinweise und Vorschläge: Als Pluspunkte sahen die Teilnehmenden die attraktiven Wohnstandorte und das ehrenamtliche Engagement der Bevölkerung im Oberen Örtzetal. Auf der anderen Seite: die schlechte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, die drohende ärztliche Unterversorgung und Wohnungsleerstände.

An Ideen, wie diese Probleme zu lösen sind, mangelte es nicht: von der Entwicklung von Gemeinschaftspraxen über die bedarfsgerechte Anpassung und Vernetzung der Bürgerbusse bis zum Aufbau eines Leerstandsmanagements.

Die Arbeitsgemeinschaft der Büros KoRiS – Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung und FIRU erarbeitet bis zum Sommer 2014 das IEK. Als nächster Schritt ist eine Themenwerkstatt am 20. Mai 2014 geplant, in der Interessierte der Region Projekte weiter ausarbeiten können.

Informationsflyer zu dem integrierten und interkommunalen Entwicklungs- und Handlungskonzept (PDF)

Wer mehr über das IEK erfahren möchte, kann sich an die Stadt Bergen wenden. Ansprechpartner ist Manfred Baltzer (Tel.: 0 50 51 / 479-40).

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